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Microgreens oder Sprossen?

Wusstet ihr schon, dass Microgreens und Sprossen nicht dasselbe sind? Wenn nicht, ist das halb so wild, die beiden Pflanzen werden oft miteinander gleichgesetzt oder gerne auch verwechselt. In diesem Artikel erklären wir euch, was die Pflanzen charakterisiert und wie ihr sie voneinander unterscheidet.

Microgreens und Sprossen: unterschiedlichen Anzuchtbedingungen

Schon die Anzucht der Minipflanzen offenbart grundlegende Unterschiede. Denn Sprossen sind Keimlinge, die komplett ohne Erde und Tageslicht gezogen werden können. Microgreens, auch Keimpflanzen genannt, hingegen benötigen Erde zur Anzucht. Im Falle von Heimgart ersetzen die Bio-Saatpads aus Naturfaservlies die Erde. Damit ihr die Samen nicht erst auf den Pads verteilen müsst, sind sie bereits mithilfe eines natürlichen Bindemittels portioniert und positioniert.

Microgreens – der Sonne entgegen

Microgreens benötigen Tageslicht. Klar, in den ersten Tagen durchlaufen sie ihren Keimprozess im Dunkeln: Im Garten unter der Erde und mit Heimgart dank der abdunkelnden Anzuchtabdeckungen. Doch schon nach ein paar Tagen streben die jungen Pflanzen nach Licht. Die noch hellen Blättchen der Microgreens nehmen jetzt durch Chlorophylle, welche durch die Fotosynthese gewonnen werden, Farbe an.

Microgreens werden später geerntet als Sprossen

Sprossen werden mitsamt Wurzeln verzehrt, nachdem sie circa zwei bis vier Tage gewachsen sind. Also dann, wenn der Samen gerade erst begonnen hat, zu keimen. Spätestens jedoch, wenn sich das erste zarte Grün ausgebildet hat. Zu diesem Zeitpunkt haben die Pflanzen noch kein Chlorophyll, auch Blattgrün genannt, gebildet. Man kann sie daher gut an ihrer hellen, leicht gelblichen Farbe von den saftig-grünen Microgreens unterscheiden.

Microgreens sind nach etwa einer Woche erntereif. Die Keimpflanzen durchlaufen also eine Wachstumsphase mehr als Sprossen und stecken voller Nährstoffe, die sie eigentlich später an das ausgewachsene Gemüse verteilen würden. Als Microgreens geerntet, kombinieren sie diese geballte Nährstoffpower in den zarten Pflänzchen. Sie stecken voller Vitamine, Mineralien und sekundärer Pflanzenstoffe und sind besonders leicht zu verdauen, da Kohlenhydrate, Proteine und Fette in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt sind.

Wenn ihr Microgreens noch nie selber gezogen habt, könnt ihr mit Heimgart gleich loslegen. Hier geht’s zum Shop.

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