rotkohl

Rotkohl – regionales Superfood

Rotkohl, Rotkraut oder Blaukraut – der gesunde Kohl hat viele Namen, was seiner facettenreichen Farbgebung zuzuschreiben ist. Die Erklärung dazu ist ganz einfach: Die unterschiedlichen Farbnuancen des Kohls zeigen den pH-Wert des Bodens an. Kohl, der auf saurem Boden wächst, hat eine eher rötliche Färbung, auf alkalischem Boden wird er eher blau gefärbt.

Euch ist diese pH-Empfindlichkeit bestimmt schon bei Kochen aufgefallen: Durch Zugabe von säuerlichen Komponenten wie Essig, Wein oder auch Äpfeln erscheint das Rot gleich viel intensiver. Wenn ihr das Gemüse mit alkalischen Lebensmitteln wie Natron oder Zucker anreichert, bekommt er eine eher bläuliche Farbe.

Rotkohl – der kleine Bruder vom Weißkohl

Der farbenfrohe Rotkohl wächst in der Regel kleiner und etwas fester als Weißkohl. Ansonsten sehen sich die beiden Kohlköpfe sehr ähnlich. Was die Inhaltsstoffe betrifft, unterscheiden sich die Geschwister auch nur in einem Punkt, in diesem allerdings erheblich: Rotkohl enthält im Gegensatz zu seinem großem Bruder Farbstoffe, sogenannte Anthocyane. Dabei handelt es sich um antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die diese Kohlart zu einem besonders gesunden Gemüse machen. Was die inneren Werte betrifft, hat der Kleine dem Großen also einiges voraus.

Rotkohl – heimisches Superfood

Rotkohl wird regional angebaut, wobei Deutschland innerhalb Europas das wichtigste Anbauland ist. Eine nachhaltige Ernährungsweise wird also durch die kurzen Transportwege unterstützt. Vor allem in den kalten Monaten ist er daher ein tolles Gemüse, das uns mit wichtigen Nährstoffen versorgt. In ihm steckt zum Beispiel genauso viel Vitamin C wie in Orangen, dazu Kalium, B-Vitamine, Magnesium, Eisen und Kalzium – überlegt nur, wie gesund Rotkohl Microgreens dann sind. Und was das wichtige Spurenelement Selen angeht, hat Rotkohl sogar die Fähigkeit, sich aus selenarmen Böden mit dem Spurenelement zu versorgen. Davon profitieren natürlich auch wir beim Verzehr.

In der Küche: vielfältig & lecker

Rotkohl ist ein Winterklassiker und wird von vielen mit der kalten Jahreszeit assoziiert, meistens als Beilage zu Klößen und Gans. Dabei ist der farbenfrohe Kohlkopf fast das ganze Jahr über regional erhältlich und dank seines angenehm milden, leicht süßlichen Geschmacks bestens kombinieren. Roh oder leicht gedünstet, schmeckt er wunderbar als Zutat im Salat. In der herbstlichen Jahreszeit solltet ihr ihn auch unbedingt gekocht als Rotkohlsuppe probieren. Mit Orangen und Zimt verfeinert, ausprobieren, wird eure Suppe sicher ein herbstlicher Hit! Im Smoothie als Vitaminbooster geht Rotkohl als extremer Nährstofflieferant sowieso immer und zu jeder Jahreszeit.

Rotkohl Microgreens: Pflanzenpower im Miniformat

Wer seinen eigenen Rotkohl anbauen möchte, kann das mit Heimgart Microgreens ganzjährig auf der heimischen Fensterbank machen und von den vielen positiven Inhaltsstoffen profitieren. Denn Rotkohl-Microgreens haben zum Beispiel einen 6-fach höheren Gehalt an Vitamin C und einen 69-fach höheren Gehalt an Vitamin K als ausgewachsener Rotkohl.

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